Kategorie: Regionalliga Ost

Neues aus der Regionalliga Ost

Still alive – Spiel 5 am Dienstagabend muss die Entscheidung bringen

Mit einer hoch konzentrierten Leistung holt sich FASS Berlin bei den Chemnitz Crashers einen 2:5 (1:1, 1:2, 0:2)-Sieg in Spiel 4. Damit ziehen die Weddinger den Kopf aus der Schlinge, gleichen die Serie auf 2:2 aus und können am Dienstagabend (18.03.25, 19:00 Uhr, Eissporthalle Charlottenburg) den Finaleinzug perfekt machen.

Das Spiel

FASS stand im Falle einer erneuten Niederlage vor dem Saisonaus. 1139 Zuschauerinnen und Zuschauer wollten ihr Team ins Finale tragen – sieht man von den etwa 15 Berliner Fans ab, die mit in den Hexenkessel gekommen waren. Die Berliner hatten nahezu die gleiche Mannschaft wie am Freitag dabei, man zeigte sich aber diesmal von der ersten Minute an hellwach und entschlossen.

Die Crashers waren im ersten Drittel noch sichtlich von der Euphorie der 2:1-Serienführung getragen und erspielten sich ein optisches Übergewicht. Die erste kalte Dusche verpasste den Gastgebern Felix Braun (6.), der einen Fehlpass abfing, über rechts ins Angriffsdrittel kam und mit einem platzierten Schuss Kufa überwand. Allerdings hielt die Führung nicht, denn einen Rückhandschuss von Hirsch fälschte ein Berliner ins Tor ab. Mit dem leistungsgerechten 1:1 ging es in die Pause.

In der 27. Minute hatte FASS endlich mal das Scheibenglück, welches zuletzt gefehlt hatte. Der bärenstarke Moritz Miguez hatte sich halblinks durchgesetzt und passte die Scheibe vor das Tor, wo ein Chemnitzer Spieler unglücklich ins eigene Tor traf. Nicht mal eine Minute später spielte Markus Babinsky die Scheibe zentral in den Lauf von Dennis Thielsch, der alleine auf Kufa zulief und sicher vollendete. FASS war jetzt klar besser, wurde aber durch zwei Strafen aus dem Rhythmus gebracht; Nitzsche nutzte eine zum 2:3 (34.), wobei etwas fraglich war, ob die Scheibe tatsächlich die Linie überquert hatte.

Die Ausgangslage für den dritten Abschnitt war klar: Chemnitz rannte an, FASS verteidigte geschickt und wartete auf Kontergelegenheiten. Das 2:4 resultierte allerdings aus einer Dreifach-Chance, denn Luis Noack und Roberts Licitis scheiterten noch am Chemnitzer Keeper, bevor Daniel Kruggel den Hammer auspackte und das Tornetz einem Belastungstest aussetzte (50.). Die Crashers legten nun eine weitere Schippe drauf, scheiterten allerdings immer wieder am überragenden Patrick Hoffmann. Die hart arbeitenden Berliner wurden noch mit dem 2:5 belohnt, als Felix Braun im Mitteldrittel den Puck abprallen ließ und dieser zum Entsetzen der Gastgeber langsam in das verwaiste Tor rutschte (58.).

Die Mannschaft von Headcoach Christopher Scholz hatte in Spiel 4 taktisch, läuferisch und kämpferisch die richtige Antwort gegeben und die Serie ausgeglichen.

Ausblick

Mit dem Sieg in einem Elimination Game hat sich FASS in die Serie zurückgekämpft. Jetzt geht es am Dienstagabend (18.03.25, 19:00 Uhr, Eissporthalle Charlottenburg) um alles oder nichts – und FASS braucht die volle Unterstützung der Berliner Eishockeyfans!

Da auch das andere Halbfinale zwischen Schönheide und Lauterbach erst am Dienstag entschieden wird, ist es noch völlig offen, wer ab dem kommenden Wochenende im Finale der Regionalliga Ost stehen wird. Falls FASS das Finale erreicht, findet Spiel 1 am Freitagabend in Berlin statt.

Statistik

FASS: Hoffmann (Steffen) – Hüfner, Kruggel; Babinsky, Falk; Wild, Polok; Preiß – Noack, Miguez, Licitis; Thielsch, Fiedler, Jentzsch; Volynec, Kubail, Braun; Weihrauch, Herzog, Flemming.
Tore:
0:1 (05:47) Braun, 1:1 (13:05) Hirsch;
1:2 (26:26) Miguez (Hüfner, Kruggel), 1:3 (27:20) Thielsch (Babinsky, Falk), 2:3 (33:39) Nitzsche PP1;
2:4 (49:05) Kruggel (Licitis, Noack), 2:5 (57:15) Braun ENG.
Schiedsrichter: Noeller, Gerth – Steenssens, Ullrich.
Strafen: Chemnitz 6, FASS 14.
Zuschauer: 1139.
Schüsse: 39-31.
Face-off: 28-36.

Foto: Axel

Chemnitz holt sich in Spiel 3 Serienführung

Einen gebrauchten Tag erwischte FASS Berlin im dritten Halbfinalspiel gegen die Chemnitz Crashers. Nach einer schwachen Leistung unterlagen die Akademiker den stark spielenden Crashers mit 1:7 (0:3, 0:1, 1:3). Damit steht FASS am Sonntag in Chemnitz mit dem Rücken zur Wand.

Die ersten beiden Spiele haben gezeigt, wie eng diese Serie ist. Es wird also auch in diesem Spiel auf die Tagesform ankommen. FASS konnte diesmal wieder den Platz auf dem Spielberichtsbogen komplett ausfüllen, die Crashers boten 18 Feldspieler auf. Auf die Torhüter Patrick Hoffmann (FASS) und Ondrej Kufa (Chemnitz) würde es ebenfalls ankommen.

Das Spiel

Wie schon im ersten Spiel vor einer Woche ging es auch diesmal schnell mit dem ersten Treffer. 61 Sekunden dauerte es, dann traf Hala vor der recht stolzen Kulisse von 427 Zuschauerinnen und Zuschauern mit einem Schuss vom Bullykreis und die Gäste führten mit 0:1. FASS versuchte zu antworten, die Crashers konterten. So gab es gute Chancen auf beiden Seiten. Nach elf Minuten wurde es brenzlig für die Weddinger. Erst musste eine Unterzahl überstanden werden und kaum komplett, folgte zwei Strafen und somit ein doppeltes Powerplay der Gäste. 42 Sekunden brauchten sie, dann konnte Töpker mit einem Schuss von der blauen Linie das 0:2 erzielen. Auch FASS kam noch zu einem Powerplay und konnte 39 Sekunden mit zwei Spielern mehr agieren, ohne dabei einen Treffer zu erzielen. Und als die Gäste zu viert waren, konnten sie auf 0:3 erhöhen. Rudert traf nach einem Konter, und so lag FASS zur Pause mit 0:3 zurück.

Nach einem Restpowerplay der Gäste konnte sich FASS wieder mit einem Spieler mehr versuchen und kassierte fast das nächste Tor. Was zunächst nur fast war, passierte wenig später: Töpker sorgte in der 25. Minute für das 0:4. Dieser Treffer hinterließ noch mehr Wirkung, bei den Weddingern lief nun kaum noch etwas. Zumindest wurde kein Tor mehr kassiert und so stand es nach 40 Minuten 0:4. Leider brannten bei einigen Spielern nach der Sirene die Sicherungen durch und so gab es eine kleine Rauferei.

Fünf Strafen wurden in der Pause vergeben und FASS dürfte in Überzahl ins Drittel starten. Es gab zwar einige Schüsse der Gastgeber, die beste Chance aber hatten die Gäste. Und sie erzielten auch den ersten Treffer des Drittels, Töpker traf nach 43 Minuten wieder mit einem Weitschuss. FASS durfte sich weiter in Überzahl versuchen. Hier zogen sie sogar nach 47 Minuten den Torhüter und kamen zum 1:5 durch Felix Braun. Doch eine Minute später folgte der nächste Konter der Gäste und den vollendete Schwabe mit einem Nachschuss zum 1:6. Es gab sieben Minuten vor dem Ende das nächste Powerplay für FASS, und sie zogen wieder den Torhüter. Chancen waren durchaus vorhanden, aber der starke Kufa im Gästetor konnte immer wieder klären. Und seine Vorderleute konnten vier Minuten vor der Sirene mit einem Empty Net Goal von Hirsch auf 1:7 erhöhen.

Bei diesem Ergebnis blieb es, und nun steht FASS nach der höchsten Heimniederlage seit sieben Jahren vor dem Halbfinalaus. Die Crashers waren in allen Belangen überlegen und holten sich verdient die Serienführung.

Der Ausblick

Am Sonntag folgt das vierte Spiel der Serie, los geht es in Chemnitz um 17:30 Uhr. Hier muss FASS gewinnen, dann würde es am Dienstag in der Eissporthalle Charlottenburg zu einem entscheidenden fünften Spiel kommen. Allerdings muss dazu eine deutliche Leistungssteigerung her.

Die Statistik

FASS: Hoffmann (Bernhardt) – Polok, Wild; Falk, Miethke; Hüfner, Kruggel; Preiß, Lendzian – Volynec, Kubail, Braun; Licitis, Fiedler, Jentzsch; Babinsky, Thielsch, Noack; Weihrauch, Miguez, Flemming.
Tore:
0:1 (01:01) Hala, 0:2 (13:07) Töpker PP2, 0:3 (17:59) Rudert SH1;
0:4 (24:30) Töpker;
0:5 (42:42) Töpker, 1:5 (46:24) Braun (Wild, Babinsky) PP1, 1:6 (47:33) Schwabe, 1:7 (55:12) Hirsch ENG.
Schiedsrichter: Möller, Schewe – Krüger, Niedermeyer.
Strafen: FASS 16, Chemnitz 22.
Zuschauer: 427.
Schüsse: 36-28.
Face-off: 33-20.

Foto: Philipp Knop

Am Freitag Spiel 3 gewinnen

Nach zwei Spielen steht die Halbfinal-Serie zwischen FASS Berlin und den Chemnitz Crashers 1:1. Die Prognose, dass es in den Playoffs sehr eng zugehen wird, hat sich bewahrheitet. Weiter geht es mit Spiel 3 am Freitag (14.03.25, 19:00 Uhr, Eissporthalle Charlottenburg). Die Abendkasse öffnet um 18:00 Uhr. 

Für Headcoach Christopher Scholz und sein Team geht es jetzt darum, die richtigen Schlussfolgerungen aus der 6:3-Niederlage am vergangenen Sonntag zu ziehen. Wichtig ist dabei die Unterstützung von den Rängen – kommt alle und bringt Eure Freunde mit, um die Nummer 2 der Hauptstadt auf dem Weg zur Titelverteidigung anzufeuern.

In jedem Fall kommt es am Sonntag (16.03.25, 17:30 Uhr) zu Spiel 4 in Chemnitz. Wenn es nach vier Spielen unentschieden stehen sollte, findet Spiel 5 am Dienstag (18.03.25, 19:00 Uhr) wieder in Charlottenburg statt.

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Chemnitz gleicht Serie aus – Freitag geht es weiter mit Spiel 3

Spiel 2 geht an die Chemnitz Crashers. FASS Berlin unterliegt bei den Westsachsen mit 6:3 (0:1, 2:0, 4:2). Am kommenden Freitag (14.03.25, 19:00 Uhr) will FASS in der Eissporthalle Charlottenburg wieder in Führung gehen.

Das Spiel

Im ersten Spielabschnitt riskierten beide Kontrahenten nicht viel, sondern waren auf konzentrierte Defensivarbeit bedacht. Kurz nach einer überstandenen Unterzahl kurvte Dennis Thielsch hinter das gegnerische Tor und legte mustergültig auf Ludwig Wild auf, der zum 0:1 traf (15.).

Die Partie nahm im zweiten Drittel an Fahrt auf, und die Torhüter Ondrej Kufa (Crashers) und Eric Steffen (FASS) hatten viel Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Rudert nutzte eine der Chancen zum 1:1 (25.), und in der 36. Minute erzielte Hala in einer doppelten Überzahl das 2:1.

Den Beginn des dritten Abschnitts verbummelte FASS total. Rudert (42., in einer abseitsverdächtigen Situation) und Zyla (43., im Nachsetzen) brachten ihre Farben mit 4:1 in Front. Headcoach Christopher Scholz richtete das Team mit einer Auszeit neu aus, und man ging nochmal an die Arbeit. Gregor Kubail (49.) und Nico Jentzsch (55., im PowerPlay) stellten das Ergebnis auf 4:3, und die etwa 20 Berliner Fans unter den 704 Zuschauerinnen und Zuschauern hatten wieder Hoffnung. Diese zerstörte Hirsch mit dem 5:3 nach einem Gegenstoß, und Töpker sorgte in Überzahl für die Entscheidung. Zwar spielte FASS in den beiden letzten Minuten mit sechs gegen fünf und erarbeitete zahlreiche Gelegenheiten, aber es blieb beim 6:3.

Ausblick

Es steht nach zwei Spielen 1:1, so dass sich die Anhängerinnen und Anhänger beider Teams auf mindestens zwei weitere Spiele freuen können. „Man hat heute gesehen, wie wichtig das Heimrecht in den Playoffs ist“, meint der Sportliche Leiter Peter Wagenfeldt. „Das wollen wir am Freitag nutzen.“

Statistik

FASS: Steffen (Hoffmann) – Hüfner, Polok; Wild, Miethke; Falk, Kruggel; Preiß, Lendzian – Licitis, Thielsch, Babinsky; Volynec, Kubail, Braun; Herzog, Fiedler, Jentzsch; Weihrauch.
Tore:
0:1 (14:12) Wild (Thielsch, Volynec);
1:1 (24:55) Rudert, 2:1 (35:10) Hala PP2;
3:1 (41:33) Rudert, 4:1 (42:19) Zyla, 4:2 (48:33) Kubail (Braun, Volynec), 4:3 (54:17) Jentzsch (Fiedler, Thielsch) PP1, 5:3 (55:05) Hirsch, 6:3 (57:00) Töpker PP1.
Schiedsrichter: Heinke, Kaulfürst – Moll, Höppner.
Strafen: Chemnitz 12, FASS 14 + 10 (Kruggel).
Zuschauer: 704.
Schüsse: 32-37.
Face-off: 25-39.

Foto: Zaide Kielinger

FASS holt sich erstes Halbfinalspiel

Es war der erwartete Playoff-Fight, und den 248 Zuschauerinnen und Zuschauern wurde einiges geboten. FASS Berlin konnte sich dabei im ersten Halbfinalspiel gegen die Chemnitz Crashers mit 6:4 (1:0, 3:2, 2:2) durchsetzen und führt damit in der Serie mit 1:0.

Das Publikum darf sich sicherlich auf eine spannende Halbfinalserie freuen. Die Hauptrundenspiele verliefen eng, und es fielen teilweise viele Tore. Viel wird auch in dieser Serie auf die Tagesform ankommen. Favorisiert ist der Titelverteidiger und Sieger der Hauptrunde aus Berlin.

Während die Crashers mit 15 Feldspielern angereist waren, bot FASS 20 auf. Das Torhüterduell lautete Eric Steffen (FASS) gegen Kevin Kopp (Chemnitz).

Das Spiel

Nach neun Sekunden gab es das erste Icing des Spiels, und drei Sekunden später zappelte der Puck erstmals im Tor. Nach einem Bullygewinn von Gregor Kubail hatte Daniel Volynec abgezogen. Die Crashers erholten sich aber schnell vom frühen Gegentor, und so gab es danach Angriffe mit Torchancen auf beiden Seiten. Es blieb der einzige Treffer in diesem Abschnitt, wobei die Gäste zwei Powerplays ausließen und einen Pfostenschuss hatten.

Im zweiten Drittel hatten die Crashers nach wenigen Sekunden die erste gute Torchance.  Nach Chancen für FASS konnten die Gastgeber in der 24. Minute das 2:0 erzielen. Nico Jentzsch bekam von Daniel Volynec aufgelegt, und er hatte keine Mühe, den Puck im Tor unterzubringen. Nun waren die Weddinger überlegen, mitten in eine Druckphase kassierten sie aber den Anschlusstreffer. Daniel Hala fing einen Querpass ab und vollendete einen Konter nach 29 Minuten zum 2:1. Zwei Minuten später war der Chemnitzer Angreifer erneut zur Stelle, in Überzahl traf er zum 2:2. Doch die Antwort kam acht Sekunden später. Daniel Volynec brachte FASS wieder in Führung. Und nach 34 Minuten hatte FASS wieder eine Führung von zwei Toren, Dennis Thielsch traf per Abstauber zum 4:2. Mit diesem Ergebnis ging es in die zweite Pause, entschieden war hier aber noch nichts.

Es gab auch gleich wieder Angriffe beider Teams, und nach 84 Sekunden waren die Crashers wieder dran. Daniel Hala konnte einen Bandenabpraller am Torhüter vorbei ins Tor schießen und es stand nur noch 4:3. Doch wieder kam eine Antwort der Gastgeber, Nils Herzog traf nach 46 Minuten zum 5:3. Beide schenkten sich weiter nichts, und es gab für beide Torhüter  einiges zu tun. 187 Sekunden vor dem Ende zogen die Gäste nach einer Auszeit den Torhüter und 13 Sekunden später war das Spiel entschieden. Nils Herzog kam an den Puck und traf das leere Tor. Das war noch nicht der letzte Treffer des Spiels, denn 28 Sekunden vor der Sirene konnte Moritz Franke in Unterzahl mit einem Billardtor das 6:4 erzielen.

FASS hatte etwas mehr vom Spiel, und so ging diese Runde verdient an die Weddinger. Es gilt aber weiter konzentriert zu bleiben, denn die Runde hat ja gerade erst begonnen.

Der Ausblick

Am Sonntag folgt das zweite Spiel der Serie, los geht es in Chemnitz um 17:30 Uhr. Spiel 3 findet am Freitag (14.03.25, 19:00 Uhr) wieder in der Eissporthalle Charlottenburg statt.

Die Statistik

FASS: Steffen (Hoffmann) – Wild, Miethke; Polok, Falk; Hüfner, Kruggel; Preiß; Levin, Lendzian – Volynec, Kubail, Braun; Licitis, Fiedler, Jentzsch; Babinsky, Herzog, Thielsch; Noack, Weihrauch.
Tore:
1:0 (00:12) Volynec (Kubail);
2:0 (23:45) Jentzsch (Volynec, Polok), 2:1 (28:43) Hala, 2:2 (30:48) Hala PP1, 3:2 (30:58) Volynec (Wild, Kubail), 4:2 (33:12) Thielsch (Wild, Babinsky);
4:3 (41:24) Hala, 5:3 (45:22) Herzog (Hüfner, Thielsch), 6:3 (57:06) Herzog (Noack) EN, 6:4 (59:32) Franke SH.
Schiedsrichter: Möller, Hecker – Krüger, Niedermeyer.
Strafen: FASS 10 (4/6/0), Chemnitz 6 (0/2/4).
Zuschauer: 248.
Schüsse: 38-32.
Face-off: 41-25.

Foto: Philipp Knop

Jetzt geht’s los – Halbfinale Spiel 1 am Freitag

Darauf hat das Team sieben Monate lang hingearbeitet: Die Playoffs in der Regionalliga Ost beginnen. Im Halbfinale trifft FASS Berlin auf die Chemnitz Crashers. Spiel 1 steigt am Freitagabend (07.03.25, 19:00 Uhr, Eissporthalle Charlottenburg). 

Die Berliner haben die Hauptrunde auf Rang 1 abgeschlossen, aber das zählt nicht mehr viel. „Wir haben uns das Heimrecht für die Spiele 1, 3 und ggf. 5 erkämpft. Dies gilt auch, falls wir das Finale erreichen“, erklärt der Sportliche Leiter Peter Wagenfeldt. „Das Heimrecht kann ausschlaggebend sein, denn alle vier Halbfinalisten stehen sportlich auf einem sehr hohem Level.“

Der Gegner

Die Chemnitz Crashers sind amtierender Vizemeister und verfügen über einen hochklassigen Kader. Im Tor stehen mit Kopp und Kufa zwei herausragende Keeper, die den Berliner Angreifern das Leben schwer machen wollen. Sean Fischer ist ein Offensivverteidiger mit jeder Menge Erfahrung aus höheren Spielklassen, und Kenneth Hirsch zählt seit Jahren zu den Top-Torjägern der Liga. Um diese Achse herum haben die Westsachsen zahlreiche Akteure aus dem eigenen Nachwuchs eingebaut; das DNL-Team ist das zweite Aushängeschild des Vereins. 

Mit Rang 4 sind die Crashers etwas hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben. Umso mehr gilt, dass man die Chance in den Playoffs nutzen will, den maximalen Erfolg zu erreichen. Mit im Schnitt über 1000 Zuschauerinnen und Zuschauern sind die Chemnitzer übrigens klar der Krösus der Liga. 

In der laufenden Saison waren die Spiele zwischen den Vorjahresfinalisten hart umkämpft. Vor vier Wochen gelang FASS im Heimspiel ein 7:4-Sieg nach 0:2-Rückstand. In Chemnitz lauteten die Resultate 6:7 und 3:2 nach Verlängerung. 

Unser Team

Bei FASS herrscht in der laufenden Woche knisternde Spannung auf und neben dem Eis. Headcoach Christopher Scholz hat keine Aufstellungssorgen. Noch wichtiger ist die Einstellung – und das Team ist heiß auf die Titelverteidigung. 

Die Abendkasse öffnet am Freitag um 18:00 Uhr. Es macht Sinn, frühzeitig da zu sein, denn es wird voller werden als sonst. Tagestickets kosten 10 Euro (Tagesticket VIP: 30 Euro). Bargeldlose Zahlung ist möglich. 

Modus

Halbfinale und Finale werden im Modus Best-of-5 ausgetragen; es sind also drei Siege erforderlich. 

Falls es nach 60 Minuten unentschieden steht, gibt es eine 10minütige Verlängerung, die mit fünf gegen fünf gespielt wird. Wenn dann immer noch kein Sieger feststeht, treten zum Shootout zunächst drei Schützen pro Team an. 

Sponsor of the Day im ersten Halbfinalspiel ist unser Premium-Partner MB Energie. Die Experten für Optimierung, Auditierung und Zertifizierung im Energiemarkt unterstützen FASS seit dieser Saison. 

Playoff-Halbfinale am Freitag gegen Chemnitz

Das Berliner Amateur-Eishockey und natürlich ganz besonders die Fans von FASS Berlin fiebern dem ersten Play-off-Wochenende entgegen. Am Freitag (07.03.25, 19:00 Uhr, Eissporthalle Charlottenburg) empfängt FASS die Chemnitz Crashers zu Spiel 1 des Halbfinales. Modus ist Best-of-5, das heißt, es sind drei Siege erforderlich, um das Finale zu erreichen.

Die Abendkasse öffnet um 18:00 Uhr. Das Tagesticket kostet 10 Euro (Tagesticket VIP 30 Euro). Auch Fanartikel können wie gewohnt an der Abendkasse erworben werden.

Für die Berliner geht es um die Titelverteidigung. Vor 12 Monaten gab es im Finale gegen die Chemnitz Crashers zunächst einen 5:4-Heimerfolg, bevor am 28.03.24 in Chemnitz mit einem starken 1:4-Sieg der größte Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte perfekt gemacht wurde. Daran wollen Headcoach Christopher Scholz und sein Team anknüpfen. Den ersten Schritt wollen wir am Freitagabend gehen.

In den nächsten Tagen wird es mehrere Vorberichte geben. Wir beginnen mit einem Blick in die Playoff-Geschichte.

Rückblick

Zum siebten Mal steht FASS in den Regionalliga-Meisterschafts-Playoffs. „Lieblingsgegner“ sind die Chemnitz Crashers, auf die wir tatsächlich zum vierten Mal in Folge treffen. Im vergangenen Jahr hat FASS das Finale für sich entschieden, in den beiden Jahren zuvor traf man im Halbfinale aufeinander.

JahrRundeGegnerErgebnis
2008HalbfinaleECC Preussen Juniors0:2
2018HalbfinaleSchönheider Wölfe0:2
2020HalbfinaleECC Preussen Berlin0:3
2022HalbfinaleChemnitz Crashers2:1
2022FinaleSchönheider Wölfe0:2
2023HalbfinaleChemnitz Crashers1:2
2024ViertelfinaleESC Dresden2:0
2024HalbfinaleLuchse Lauterbach2:1
2024FinaleChemnitz Crashers2:0

Erst zum zweiten Mal überhaupt stehen die Nordberliner in einer Best-of-5 Serie. 2020 ging es im Halbfinale gegen den ECC Preussen. Spiel 1 und Spiel 2 gingen jeweils in Overtime an den Lokalrivalen, womit der Widerstand von FASS gebrochen war und Spiel 3 mit einem klaren 7:2 endete. Das Finale konnte dann allerdings wegen der Corona-Pandemie nicht ausgetragen werden, und der ECC Preussen ging im Sommer 2020 endgültig in Insolvenz.

Insgesamt hat FASS bislang vier Regionalliga-Playoff-Serien gewonnen und fünf verloren. In dieser Bilanz soll jetzt der Ausgleich geschafft werden.

Foto: Philipp Knop

FASS sichert Rang 1 – Jetzt Halbfinale gegen Chemnitz

Am 24. und letzten Spieltag der Hauptrunde gewinnt FASS Berlin gegen Tornado Niesky mit 9:2 (3:1, 3:0, 3:1). Damit sichern die Berliner Rang 1 und gehen mit der optimalen Ausgangsposition in die Playoffs. Los geht es am kommenden Freitag (07.03.25, 19:00 Uhr, Eissporthalle Charlottenburg) im Halbfinale gegen die Chemnitz Crashers, die auf Rang 4 ins Ziel kamen.

Die Ausgangssituation war einfach: FASS brauchte vor 207 Zuschauerinnen und Zuschauern einen Sieg gegen den Sechstplatzierten, um die Spitze zu halten. Die Gäste waren mit 12 Skatern und Goalie Koether angereist.

Das Spiel

Gegen geschickt verteidigende Lausitzer legte FASS bereits in der 3. Minute vor, als Daniel Volynec traf. Danach brauchte es zwei Überzahlspiele, welche Ludwig Wild (6.) und Felix Braun (12.) nutzten, um auf 3:0 davonzuziehen. Aber auch die Gäste spielten Eishockey, und Ladusch überwand nach einem Steilpass Patrick Hoffmann zum Anschlusstreffer (18.).

Tornado spielte auch im zweiten Drittel zunächst gut mit, bis Benjamin Hüfner in der 30. Minute auf 4:1 erhöhte. Jetzt drehte FASS auf und zog durch Dennis Thielsch (33.) und Gregor Kubail (34.) auf 6:1 davon.

Im Schlussdrittel zielte Gregor Kubail schon nach zehn Sekunden präzise in linke Eck und traf zum 7:1. Nachdem der flinke Nils Herzog das 8:1 markierte (43.), schalteten die Berliner einen Gang zurück. Im PowerPlay erzielte Dennis Thielsch noch das 9:1, aber der zehnte Treffer sollte nicht mehr fallen. Stattdessen nutzte Fabian eine Unachtsamkeit zum 9:2-Endstand.

Ausblick

Die erfolgreiche Hauptrunde 2024/25 ist ab sofort Geschichte. Jetzt gilt die volle Konzentration dem Play-off-Halbfinale. Die Chemnitz Crashers haben das „Endspiel“ um Rang 3 gegen Lauterbach verloren und sind damit Gegner von FASS. Das Vorjahres-Finale steht also diesmal im Halbfinale auf dem Programm. In dieser Saison werden die Playoffs im Modus Best-of-5 gespielt; es sind also drei Siege notwendig, um das Finale zu erreichen.

Statistik

FASS: Hoffmann (Steffen) – Miethke, Wild; Falk, Preiß; Hüfner, Kruggel; Lendzian – Volynec, Kubail, Braun; Licitis, Fiedler, Jentzsch; Miguez, Herzog, Thielsch, Weihrauch.
Tore:
1:0 (02:43) Volynec (Kubail, Braun), 2:0 (05:42) Wild (Kubail, Volynec) PP1, 3:0 (11:13) Braun (Wild) PP1, 3:1 (17:45) Ladusch;
4:1 (29:21) Hüfner (Thielsch), 5:1 (32:39) Thielsch (Herzog, Hüfner), 6:1 (33:55) Kubail (Wild);
7:1 (40:10) Kubail (Wild, Braun), 8:1 (42:49) Herzog (Miguez, Hüfner), 9:1 (49:20) Thielsch (Fiedler, Jentzsch), 9:2 (55:31) Fabian.
Schiedsrichter: Möller – Barz, Krüger.
Strafen: FASS 2, Niesky 10.
Zuschauer: 207.
Schüsse: 58-21.
Face-off: 40-13.

Foto: Philipp Knop

Sieg im vorletzten Hauptrunden-Heimspiel

Es war der erwartete Sieg: FASS Berlin gewann das Nachholspiel gegen die Jungfüchse Weißwasser mit 9:1 (3:0, 4:1, 2:0). Damit eroberten die Berliner unmittelbar vor Ende der Hauptrunde die Tabellenführung zurück. Nunmehr gilt es im letzten Spiel am Samstag (01.03.25, 19:00 Uhr), diesen Rang gegen Tornado Niesky zu verteidigen.

Die Voraussetzungen waren klar: FASS will den ersten Platz, und dazu muss am ungewohnten Donnerstagabend gegen die Jungfüchse gewonnen werden. Die Favoritenrolle war auch klar verteilt, man stand sich also höchstens selbst im Weg. Und während FASS den kompletten Platz des Spielberichtsbogens nutze, waren die Gäste mit zehn Feldspielern und zwei Torhütern angereist. Patrick Hoffmann bei den Weddingern und Leroy Rohde bei den Jungfüchsen starteten im Tor.

Das Spiel

Da die Gäste sich nicht versteckten, gab es in der Anfangsphase Chancen auf beiden Seiten. Nach fünf Minuten fiel der erste Treffer des Spiels, Ludwig Wild brachte FASS mit 1:0 in Führung. Vier Minuten später fiel das 2:0, diesmal war Daniel Volynec erfolgreich. Die erste Strafe gegen die Gäste führte zum 3:0, Felix Braun schloss eine Kombination mit einem harten Schuss ab. Ein weiteres Powerplay ließen die Weddinger liegen, trotzdem führten sie nach 20 Minuten mit 3:0.

FASS war weiter überlegen, und auch im zweiten Abschnitt fiel der erste Treffer nach fünf Minuten. Gregor Kubail schloss eine Druckphase erfolgreich ab und es stand 4:0. Die Jungfüchse kämpften weiter und konnten sich nach 32 Minuten mit dem 1:4 belohnen. Neo Siegmund ging durch und überwand auch den Torhüter der Weddinger. Die Antwort von FASS kam zwei Minuten später, Nico Jentzsch erhöhte auf 5:1. Drei Minuten vor der Pause traf Niklas Weihrauch zum 6:1, und 45 Sekunden später erhöhte Gregor Kubail auf 7:1.

Zum letzten Drittel wechselte Weißwasser den Torhüter, Ole Mater übernahm nun. Bis zur 54. Minute konnte er einen Gegentreffer verhindern, dann erzielte Gregor Kubail mit seinem dritten Treffer das 8:1. Drei Minuten vor dem Ende traf Kapitän Tom Fiedler zum 9:1, und bei diesem Ergebnis blieb es. Die Gäste hatten bis zum Ende immer wieder gute Angriffe, und sie beschäftigten so Patrick Hoffmann, der einige gute Paraden zeigen konnte.

Weißwasser hat sich mit dem kleinen Kader gut verkauft, dennoch waren sie insgesamt chancenlos. FASS hat einen weiteren Schritt in Richtung erster Platz nach der Hauptrunde gemacht.

Ausblick

Am Samstag folgt das letzte Hauptrundenspiel der Weddinger, Tornado Niesky ist dann um 19:00 Uhr zu Gast in der Eissporthalle Charlottenburg („PO9“). Ein Sieg fehlt noch, um das Etappenziel zu erreichen.

Statistik

FASS: Hoffmann (Bernhardt) – Miethke, Wild; Falk, Polok; Hüfner, Kruggel; Preiß, Levin – Volynec, Kubail, Braun; Licitis, Fiedler, Jentzsch; Miguez, Herzog, Thielsch; Weihrauch, Hellwig, Lendzian.
Tore:
1:0 (04:21) Wild (Kubail, Volynec), 2:0 (08:04) Volynec (Miethke), 3:0 (13:53) Braun (Kubail, Volynec) PP1;
4:0 (24:16) Kubail (Wild), 4:1 (31:08) Siegmund, 5:1 (33:31) Jentzsch (Falk, Fiedler), 6:1 (36:23) Weihrauch (Hellwig, Lendzian), 7:1 (37:08) Kubail (Volynec, Braun);
8:1 (53:22) Kubail (Volynec, Jentzsch), 9:1 (56:51) Fiedler (Volynec, Levin).
Schiedsrichter: Hecker – Krüger, Niedermeyer.
Strafen: FASS 0, Weißwasser 4.
Zuschauer: 90.
Schüsse: 46-21.
Face-off: 25-15.

Foto: Philipp Knop

Rang 1 nach der Hauptrunde greifbar nahe

Am Samstag (01.03.25) endet für FASS Berlin die Hauptrunde der Regionalliga Ost. Um 19:00 Uhr kommt Tornado Niesky in die Eissporthalle Charlottenburg. Und es geht um viel am 24. Spieltag: Nur mit einem Sieg können die Berliner den ersten Rang ins Etappen-Ziel bringen.

„Als Erster der Hauptrunde haben wir Heimrecht im ersten, dritten und fünften Playoff-Spiel – und zwar im Halbfinale und (wenn wir das Halbfinale überstehen) auch im Finale“, erläutert der Sportliche Leiter Peter Wagenfeldt. „Gerade in einer Best-of-five-Runde ist das ein großer Vorteil auf dem Weg zur Titelverteidigung.“

Der Gegner

Tornado Niesky hat in dieser Saison wieder einen Schritt nach vorne gemacht und rangiert knapp hinter den Eisbären auf Rang 6. Trainer Jens „Theo“ Schwabe ist schon seit vielen Jahren Chef an der Bande und ist entschlossen, die Lausitzer zurück in die Spitzengruppe zu führen. 2016, 2017 und 2018 war man noch Meister der Regionalliga Ost, bevor ein tiefer personeller Umbruch eingeleitet werden musste. Heute prägen Akteure wie Ladusch, Barak, Rentsch (Angriff), Miethling, Riedel (Verteidigung) und Handrick (Tor) das Gesicht der Mannschaft, welche die Berliner nochmal fordern will.

Dennoch geht FASS als Favorit in die Begegnung. Headcoach Christopher Scholz steht im Hauptrunden-Finale fast der komplette Kader zur Verfügung. „Wir wollen jetzt diesen einen Schritt gehen und dann den Schwung mit in die Play-offs nehmen“, meint Scholz. 

Playoffs

Wie auch immer der Endspurt genau ausgeht – die Ecktermine für das Playoff-Halbfinale stehen bereits fest. 

Offen ist noch der Gegner. Die Chemnitz Crashers und die Luchse Lauterbach stehen punktgleich auf Rang 3 und 4 – und treffen am letzten Spieltag in Chemnitz aufeinander. Wenn FASS die Tabellenführung hält, wird der Verlierer dieses Showdowns unser Gegner sein.

Sponsor of the Day im Hauptrunden-Finale ist Richtung Wohlstand. Die Experten für Vermögensbildung und Finanzberatung sind seit dieser Saison im Sponsoren-Pool von FASS vertreten.