Back-to-back Champions

Es war ein hochklassiges Spiel 5 der Finalserie, und es gab am Ende einen würdigen Sieger. FASS Berlin gewann das entscheidende Spiel nach Penaltyschießen mit 3:2 (0:1, 1:0, 1:1, 0:0, 1:0) und ist damit wieder Meister der Regionalliga Ost. 

Es war das letzte Spiel um die Meisterschaft, es ging also für beide um alles. FASS trat mit voller Kapelle an, im Tor startete wieder Eric Steffen. Schönheide hatte einen Feldspieler weniger dabei und Niko Stark begann im Tor.

Das Spiel

Es ging gleich richtig los, in den ersten 30 Sekunden hatten die Wölfe drei Torchancen. Die 3. Minute brachte den Weddingern die ersten guten Chancen. In einem hochklassigem Drittel folgten zahlreiche gute Chancen auf beiden Seiten. Nach 12 Minuten fiel der erste Treffer des Spiels, Richard Zerbst brachte die Wölfe nach einem Konter in Führung. Der Treffer zeigte Wirkung, FASS brauchte ein wenig, um wieder ins Spiel zu finden. Bis zur Pause gelang das nicht, und so ging es mit dem 0:1 in die Kabine.

Torjubel nach dem 1:1-Ausgleich durch Ludwig Wild.

FASS versuchte im zweiten Drittel Druck aufzubauen, Schönheide konterte. Viele Chancen gab es dabei aber nicht. Das Spiel lebte inzwischen mehr von der Spannung, bis es in der 35. Minute laut wurde in der Eissporthalle Charlottenburg. Daniel Volynec setzte nach und seine Vorlage nutzte Ludwig Wild, um den Puck zum 1:1 unter die Latte zu schießen. Da es auch in diesem Abschnitt nur einen Treffer gab, war für das letzte Drittel noch einiges zu erwarten.

Der nächste Treffer könnte schon die Entscheidung bringen. Dennoch griffen beide Teams munter an, zunächst mit leichten Vorteilen der Gastgeber. Eine Strafe gegen Schönheides Torhüter verhalf FASS zur Führung. Eine schöne Kombination über Markus Babinsky und Luis Noack schloss Roberts Licitis in der 47. Minute zum 2:1 ab. Doch auch die Wölfe können Powerplay und das brachte ihnen eine Minute später den Ausgleich. 14 Sekunden spielten die Wölfe mit einem Mann mehr, dann traf Ricco Warkus zum 2:2. Beide schenkten sich weiter nichts, und so gab es viele gefährliche Situationen. Weitere Tore fielen nicht, und so bekamen die 619 Zuschauerinnen und Zuschauer noch eine Zugabe.

Diese war auf zehn Minuten angesetzt, der nächste Treffer würde das Spiel entschieden. Auch hier gingen beide ein hohes Tempo und es gab einige Torchancen. Da auch hier keine Entscheidung fiel, wurde der Meister im Penaltyschießen ermittelt.

Der erste Schütze des Penaltyschießens war der Einzige, der seinen Penalty verwandeln konnte. Tom Fiedler traf, während der überragende Eric Steffen die Versuche von Berlin, Seidel und Rubes vereitelte. Damit verteidigt FASS erfolgreich den Titel.

Danach war der Jubel groß, als Ligenleiter Tobias Rentzsch den FASS-Kapitänen Tom Fiedler, Felix Braun, Nico Jentzsch und Marvin Miethke den Meisterpokal überreichte. Eine ausgiebige Feier schloss sich an.

Der Ausblick

Es war eine hochklassige Serie, beide Teams haben Werbung für die Liga und das Eishockey gemacht. Schönheide hätte den Sieg mindestens so sehr verdient gehabt wie die Berliner, aber gerade im Shoot-out spielt auch das Glück eine Rolle.

FASS wird sich noch mit einer Feier bei den Fans verabschieden, alle Infos dazu folgen noch.

Die Statistik

FASS: Steffen (Hoffmann) – Miethke, Falk; Kruggel, Hüfner; Wild, Polok; Preiß, Lendzian – Thielsch, Fiedler, Babinsky; Noack, Miguez, Licitis; Volynec, Kubail, Braun; Weihrauch, Levin, Flemming.
Tore:
0:1 (11:26) Zerbst;
1:1 (34:28) Wild (Volynec);
2:1 (46:19) Licitis (Noack, Babinsky) PP1, 2:2 (47:36) Warkus PP1;
3:2 (70:00) Fiedler SOW.
Schiedsrichter: Hecker, Möller – Krüger, Niedermeyer.
Strafen: FASS 10 (0/6/4/0), Schönheide 6 (2/2/2/0).
Zuschauer: 619.
Schüsse: 22-40.
Face-off: 29-22.

Fotos: Philipp Knop

Norbert Stramm
Author: Norbert Stramm

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